Do, 15.10.2026 KONZERT: The Goods + Joel Cusumano
Konzert präsentiert von SAU e.V. Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
Die Power-Pop-Band „The Goods“ aus Oakland kehrt mit „Don’t Spoil the Fun“, ihrem ersten Album in voller Länge, zurück. Das von Frontmann Rob Good geschriebene und produzierte Album fängt den sonnigen, farbenfrohen Jangle-Sound der Band ein, bei dem Arpeggios erklingen und Harmonien über einem Fundament aus lebhaft gezupften Gitarren
und beschwingten Basslinien schweben. Der charakteristische Sound von The Goods, der die Klassiker von The Byrds und Big Star mit der Energie von Teenage Fanclub und Matthew Sweet verbindet, wirkt zugleich vertraut und frisch.
Joel Cusumano spielt seit Jahren eine wichtige Rolle in der Underground-Szene der Bay Area – als Songwriter und/oder Leadgitarrist in einer Vielzahl von Bands wie Sob Stories, R.E. Seraphin und Body Double.
Cusumano begann mit dem Schreiben der Musik für sein erstes Soloalbum „WAXWORLD“, nachdem er wegen seiner schwerwiegenden Zwangsstörung eine Zeit lang in einer psychiatrischen Klinik behandelt worden war: „Es war trostlos. Ein Jahr lang war ich kaum funktionsfähig, konnte das Haus kaum verlassen. Nach [dem Krankenhausaufenthalt] erholte ich mich ziemlich schnell. Aber statt Erleichterung verspürte ich Angst, so nach dem Motto: ‚Na, und was jetzt?‘ Man verbringt über ein Jahr damit, in den Abgrund zu stürzen, und ist ein anderer Mensch, wenn man auf dem Boden aufschlägt … Ich musste anders schreiben als zuvor. Ich schaute mich in der Welt um und erkannte nicht, was ich sah. Die Songs mussten diese Entfremdung widerspiegeln. Ich hatte genug von dem ‚wütenden jungen Mann‘- und ‚verlassenen Liebhaber‘-Zeug, das ich bei Sob Stories gemacht hatte. Diese Art von Rock’n’Roll-Klischees langweilten mich.“ Eine schmerzhafte Trennung am Ende des Schreibprozesses schärfte Cusumanos Blick noch weiter für Material, das sein wachsendes Unbehagen in einer Welt im unaufhaltsamen Wandel widerspiegelte.
Garage, Shoegaze, Surf, Sludge, Speed, Bluegrass, Gentlemen, Punk …
Falls jemand fragt
hypnotische Klänge aus einem lobotomierten Gehirn
alberne Bemerkungen auf den Lippen
geradlinige Songs aus Herz, Eingeweiden und Seele
mit nicht ganz so geradlinigen Texten
das ist die Anatomie des Mono Sapiens
die sich in eine sich bewegende, schweißgetränkte, ohrenbetäubende und kathartische Show verwandelt